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Brandschutz: So schützen Sie Ihr zuhause gegen Feuer

Was wir uns seit Jahrtausenden zunutze machen, ist auch schon genauso lange für verheerende Brände verantwortlich. Feuer wurde zwar im praktischen Leben vielfach durch Strom ersetzt, das bedeutet aber nicht, dass die Brandgefahr dadurch minderer ausfallen würde, wahrscheinlich eher im Gegenteil. Um Brandlöschaktionen rarer zu machen, gibt es allerhand Maßnahmen, von denen wir einige im Folgenden vorstellen.

Brandvorbeugendes Verhalten

Zuallererst gilt selbstverständlich, den Brand gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit Vorsicht und Hausverstand kommt man da schon relativ weit, denn beim Kochen nichts für längere Zeit nicht unbeaufsichtigt zu lassen, oder Gegenstände, die dort nichts verloren haben, nicht auf die heiße Herdplatte zu legen, hätte bereits den ein oder anderen Brand vermieden. Unbeaufsichtigte offene Feuer und eine unzureichend ausgedrückte Zigarette sind ebenso tabu.

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Elektrische Geräte als häufigste Brandursache

Vom Stand-by-Modus elektrischer Geräte ist kaum ein Ratgeber wirklich Fan. Die einen verschmähen ihn aufgrund des unnützen Stromverbrauchs, die anderen aufgrund der Brandgefahr . In Kombination mit einem überlasteten Stromnetz, einem blockierten Lüftungssystem des Geräts oder sonstigen Überhitzungsgefahren, wird der „Schlummermodus“ nicht nur der Stromrechnung zum Verhängnis. Überforderte Billiggeräte, Mehrfachsteckdosen , die mit weiteren Mehrfachsteckdosen den Stromkreis überlasten, beschädigte, geknickte Kabel, Geräte im Dauerbetrieb , vielleicht gar ohne Prüfsiegel sind Risikofaktoren, die häufiger als man denkt, unfreiwillige Lagerfeuer veranstalten.

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Leicht entzündliche Materialien sicher aufbewahren

Farben und Lacke, Kraftstoffe, Papier, Holz, oder Spraydosen: alle Materialien, die zu schnell Feuer und Flamme sind, sollten von warmen Umgebungen tunlichst ferngehalten werden. Auch in Kombination mit Feuerzeugen, Streichhölzern, zündelfreudigen Kindern machen leicht brennbare Gegenstände ihrer Bezeichnung alle Ehre.

Vorbeugender Brandschutz im Überblick
  • Verhinderung der Brandentstehung
  • Beschränkung einer Brandausbreitung
  • Sicherstellung von Flucht- und Rettungswegen
  • Erleichterung des Feuerwehreinsatzes
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Brandschutzordnung und baulicher Brandschutz

Glücklicherweise macht man sich im Bauwesen diesbezüglich genaueste Gedanken. Wo man idealerweise Rauchmelder und Feuerlöscher anbringt, wo Brandschutztüren nötig sind und wie die Statik eines Hauses aussehen muss, damit es einem Brand für eine bestimmte Zeit standhält, ist in der Brandschutzordnung geregelt. Es gilt, dass die Bauweise die Entstehung und vor allem Ausbreitung des Feuers innerhalb und außerhalb des Gebäudes hemmt. Das wird durch Brandabschnitte und Brandschutztüren (bspw. beim Heizraum und der Garage) bewerkstelligt. Außerdem müssen ausreichend und breite Fluchtwege und Zugänge für Bewohner und Feuerwehr vorhanden sein.

Brandschutzordnung und baulicher Brandschutz

Glücklicherweise macht man sich im Bauwesen diesbezüglich genaueste Gedanken. Wo man idealerweise Rauchmelder und Feuerlöscher anbringt, wo Brandschutztüren nötig sind und wie die Statik eines Hauses aussehen muss, damit es einem Brand für eine bestimmte Zeit standhält, ist in der Brandschutzordnung geregelt. Es gilt, dass die Bauweise die Entstehung und vor allem Ausbreitung des Feuers innerhalb und außerhalb des Gebäudes hemmt. Das wird durch Brandabschnitte und Brandschutztüren (bspw. beim Heizraum und der Garage) bewerkstelligt. Außerdem müssen ausreichend und breite Fluchtwege und Zugänge für Bewohner und Feuerwehr vorhanden sein.

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Wenn‘s zu spät ist: Feuerlöscher, feuerfeste Tresore und Co.

Ist das Feuer bereits ausgebrochen, hilft nurmehr ein räsonables, ruhiges Verhalten und ein kühler Kopf. Zuerst muss die Brandursache geklärt werden, denn danach richtet sich die Löschweise. Ist der Brand noch nicht so fortgeschritten, dass das Gebäude bereits schnellstmöglich verlassen werden sollte, hilft bei Elektrobränden erstmal die Stromzufuhr zum Gerät zu unterbrechen. Keinesfalls sollte hier mit Wasser gelöscht werden, da es den Strom weiterleiten könnte. Die berühmtberüchtigten Fettbrände dürfen ebenso niemals mit Wasser in Berührung kommen.

Womit löscht man also stattdessen? Die folgende Tabelle fasst alle Arten von Feuerlöschern zusammen:

Inhalt Kennung Brandklasse
Wasser W A
Schaum S A und B
Pulver PG A,B und C
für Fettbrände F A,B und F
CO2 K B und C
Die Brandklassen bezeichnen jeweils die Materialen, die im Brand verbrennen.
brandklasse
Klasse A beinhaltet feste, oft organische Stoffe, wie Holz, Kohle, oder Papier
brandklasse
Klasse B umfasst flüssige Stoffe, bzw. jene, die es bei erhitzen werden – Öle, Fette, Farben, Lacke, Treibstoffe
brandklasse
Klasse C bezeichnet den nächsten Aggregatzustand: die Gase, etwa Erdgas, Propan oder Methan
brandklasse
Klasse D ist für Brände von Metallen, wie Aluminium, Magnesium und Lithium zuständig
brandklasse
Klasse F findet sich meist in gewerblichen Küchen und dämmt Fett- und Fritteusenbrände ein

Ist es den Bewohnern des brennenden Hauses nicht mehr möglich, den Brand zu stoppen, gilt es, das Gebäude geordnet, in Bodennähe zu verlassen und zu versuchen, zumindest die Sauerstoffzufuhr zum Brand zu unterbinden. Es wird dann schnellstmöglich die Feuerwehr gerufen, damit sich der Brand nicht weiter ausbreiten kann.

Rufnummer: D 112, Ö 122

Brennt es im Haus, sind im schlimmsten Fall mehrere Bereiche davon betroffen. Die absolut unvermeidlichsten Gegenstände verwahrt man vorzugsweise in einem feuerfesten Tresor. Papiere und Dokumente, oder auch persönliche Wertgegenstände können bei Brandgefahr nicht den Flammen zum Opfer fallen. Selbstverständlich hofft man, dass es nicht so weit kommt, aber sicher ist sicher.

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Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass achtsames und vorsichtiges Verhalten viele Brände verhindern kann. Nicht umsonst wird uns von Kindesbeinen an beigebracht, eine Kerze nicht unbeaufsichtigt zu lassen und tunlichst auf den Weihnachtsbaum aufzupassen.

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Michael Reinalter

Michael Reinalter ist beim Experten für Sicherheitslösungen Tresoro unter anderem für den reibungslosen Ablauf im Beratungscenter zuständig. In seinem Alltag erlebt er dabei ständig den Zwiespalt zwischen herkömmlichen und elektronischen Aufbewahrungsmöglichkeiten. Er ist davon überzeugt, dass man sich besonders bei wichtigen Dokumenten und Daten auf keine Sicherheitslösung allein verlassen sollte. Auch halbstarke Kompromisse sollte man beim Thema Sicherheit vermeiden.